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Unsere Geschichte

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Die Geschichte der Kupferindustrie im Ural reicht bis in die Bronze- und Eisenzeit im zweiten Jahrtausend v. Chr. zurück. Damals wurde Kupfer bereits an verschiedenen Orten abgebaut und geschmolzen, unter anderem in der Gumjoschew-Mine in Polewskoj (Swerdlowsker Gebiet).  

Als dann das zaristische Russland 1702 unter Peter dem Großen schrittweise die Metallindustrie im Ural aufzubauen begann, wurde diese Mine wiederentdeckt. Die Region nahm an Bedeutung stark zu und wurde schließlich zur industriellen Hochburg des Landes. Diese wichtige Rolle hat sie bis heute inne.  

1854 wurde dann die Pyschminsko-Kljutschewskoj-Mine entdeckt. 13 Jahre später wurde dann hier in der Nähe von Jekaterinburg das gleichnamige Kupferschmelzwerk gegründet. Rund um die Fabrik entstand für die Bergleute das Dorf Mednyj Rudnik (deutsch: Kupfermine), welches später zu der Stadt Werchnjaja Pyschma heranwuchs. Zu Sowjetzeiten wurde dann das stadtbildende Unternehmen Uralelektromed gegründet, das bis heute als Hauptwerk der UGMK Holding gilt. Deshalb befindet sich der Hauptsitz von UGMK auch bis heute in Werchnjaja Pyschma. 

Nach der Revolution und dem Bürgerkrieg 1917 wurde die Kupferindustrie im Ural mit technischer Hilfe aus dem Westen – vor allem von Amerikanern und Deutschen – wiederaufgebaut. 

Neben dem 1934 in Betrieb genommenen Uralelektromed entstanden auch zahlreiche neue Minen, Konzentratoren und Hütten, zum Beispiel in Krasnouralsk (1931), Mednogorsk (1939) und Sredneuralsk (1942), sowie die Bergbau- und Aufbereitungskombinate in Gaj (1959) und Utschaly (1961).  

Diese Unternehmen bildeten dann den Sowjetischen Industrieverband Uralmed, in dessen Rahmen der größte Teil des sowjetischen Kupfers abgebaut und aufbereitet wurde.  

Nach dem Zerfall der UdSSR wurden die bestehenden Kupferunternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt. 

Zwei von ihnen – Uralelektromed und das Bergbau- und Aufbereitungskombinat in Gaj (GOK) – legten 1995 den Grundstein für die Entstehung der Ural Bergbau- und Metallurgie-Holding (UGMK). 

Offiziell wurde die Holding im Oktober 1999 gegründet. Mit der Zeit schlossen sich UGMK immer mehr bereits existierende Kupferunternehmen im Ural und anderen russischen Regionen an.  

Um die Kupferprodukte auf dem Markt möglichst breit zu platzieren, schloss UGMK auch mehrere Messingwerke, Kabel- und Maschinenfabriken an. Neben den Edelmetallen Gold und Silber von Uralelektromed baute UGMK auch die Bereiche Zink und Stahl weiter aus, indem sie weitere Werke kaufte.  

Seit 2006 leitet UGMK auch das zweitgrößte Kohlenunternehmen in Russland: Kuzbassrazrezugol, welches 2015 vollständig in die Holding eingegliedert wurde.  

2016 übernahm UGMK das Tscheljabinsker Zinkwerk und wird damit auch zum größten Zinkproduzenten Russlands.